Weitere Informationen zu den grün
gekennzeichneten Begriffen finden Sie im Glossar.
Hypothese zur Gravikinese bei Paramecium. In die Zellmembran sind gradientenartig
verteilte
K-
und Ca- Mechanorezeptorkanäle integriert. Am Hinterende der Zelle
findet man ausschließlich K-Mech.rezeptorkanäle, am Vorderende
überwiegend Ca-Mech.rezeptorkanäle. Das Cytoplasma, das eine
etwa 4% höhere Dichte als das umgebende Medium hat, drückt auf
die jeweils unten liegende Membran und reizt je nach
Lage
der Zelle überwiegend K- oder Ca- Mech.rezeptorkanäle. Dies
führt entweder zu einer
Depolarisation oder einer
Hyperpolarisation.
Aufgrund der elektromotorischen
Kopplungverringert eine abwärts schwimmende Zelle aktiv ihre
Schwimmgeschwindigkeit, während eine aufwärts schwimmende Zelle
ihre Schwimmgeschwindigkeit erhöht. Diese
Gravikinese kompensiert einen Teil der
Sedimentationsgeschwindigkeit.